Intel RAID Web Console 2

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Moderne Intel RAID-Controller lassen sich nicht nur lokal oder über IPMI mit dem RAID-BIOS konfigurieren, sondern auch bequem mit der Intel RAID Web Console 2 am entfernten Windows- oder Linux- Client. Alternativ dazu können erfahrene Administratoren mit dem StorCLI Command Line Tool die gesamte Konfiguration natürlich auch ohne eine grafische Benutzeroberfläche durchführen.

In diesem Artikel zeigen wir zuerst die Möglichkeiten der Intel RAID Web Console 2 und gehen danach noch kurz auf das StorCLI Command Line Tool ein.

 

Intel RAID Web Console 2

 

Installation

 

Für die Installation bzw. die Nutzung der aktuellen (Download) Intel RAID Web Console 2 wird lediglich die aktuelle Java Laufzeitumgebung (Java Runtime environment) benötigt. Das Visual C++ Redistributable ist in der Installationsroutine bereits enthalten.

 

Raid Web Console 2 Installationsauswahl

Bei der Installation geben wir an,ob wir die Intel RAID Web Cosole lediglich auf dem lokalen Server nutzen wollen (Local), den Server von einem entfernten Clienten aus überwachen wollen (Server) oder es sich um einen Client handelt, mit dem ein entfernet Server überwacht werden soll (Client).

 

 

 


 

Raid Web Console 2 SNMP

Wer SNMP nutzen möchte, verwendet den „Custom“ Installatios-Dialog.

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Intel Raid Web Cosole 2 login

Damit der entfernte Server so wie in unserem bebilderten Beispiel auch zu sehen ist, sollten Serverseitig die Ports 5571 und 3071 geöffnet werden.

Danach kann man sich ab Werk mit den Administrator-Zugangsdaten des Servers einloggen. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt es sich jedoch einen gesonderten Nutzer anzulegen oder die enthaltene LDAP Authentifizierung zu nutzen.


 

 

Funktionen

 

Nach dem erfolgreichen Login kann der Administrator mit Hilfe einer übersichtlichen Oberfläche den Intel-RAID-Controller administrieren. Neben der Überwachung oder dem Anlegenen neuer Virtueller Laufwerke, lässt sich von hier aus auch ein Firmware-Update durchführen. Sofern eine BBU/MFBBU angeschlossen oder ein Upgrade Key für SSD Caching installiert ist, lassen sich auch diese überwachen bzw. administrieren.

Eine hilfreiche Option ist über [Tools] [Monitor Configure Alerts] zugänglich: Hier kann sich der Administrator vorgefertigte Warn- oder Status-Meldungen automatisch per E-mail zusenden lassen oder aber selbst konfigurieren, bei welcher der 65.535 verschiedenen Meldungen er benachrichtigt werden möchte.

Administratoren größerer Server-Farmen wird es freuen, dass sich die Konfiguration unter [GO TO] [Controller] [Save Configuration] in einer .cfg Datei abspeichern und anschließend auf einen Anderen Controller übertragen lässt.

Raid Web Console 2 Startseite

Die Startseite (Das Dashboard) zeigt auf der linken Seite eine Übersicht über die erkannte Server-Hardware und die konfigurierten Laufwerke. Rechts oben kann man erkennen, ob aktuell bestimmte RAID-Operationen wie zum Beispiel ein Konsistenz-Check durchgeführt werden. Im unteren Bereich wird schließlich der Log des RAID-Controllers ausgegeben.

Weitere optionen sind auf die Reiter [physical] und [logical] verteilt, wobei wir fast ausschließlich mit dem Reiter [logical] arbeiten, da dort fast alle Einstellungen des [physical] -Reiters nochmal ausgeführt werden. Administrative Aufgaben beginnt man in der Regel mit einem Klick der rechten Maustaste auf das Abbild der betreffenden Kompontente.

Möchte man ein Volumen oder eine einzelne Platte eines Volumens lokalisieren, klickt man mit der rechten Maustaste auf das Abbild der jeweiligen Festplatte oder auf das Volumen und wählt [start locating (Virtual) Drive]. Mit einem Rechtsklick auf das Abbild des RAID-Controllers lassen sich nicht nur neue Laufwerke anlegen, sondern auch Konsistenz-Prüfungen planen. Ein Rechtsklick auf eine nicht zugeordnete Festplatte birgt die Option, diese als Hotspare einzurichten.

Alternativ zum Rechtsklick sind alle zutreffenden Optionen nach der Auswahl der jeweiligen Kompontente per Linksklick auch unter [GO TO] erreichbar.

Wichtige Empfehlung: Um einen Festplattenausfall schnell zu kommunizieren, sollten Server Administratoren gleich nach dem Server Kauf die SMTP-Einstellungen vornehmen, damit im Fehlerfall eine Eskalation per Email im Hinbklick auf die RAID-Degradierung durchgeführt werden kann. Der Server Administrator kann dann entsprechend schnell reagieren!

 

StorCLI Command Line Tool

 

Gerade in größeren Umgebungen ist ein Kommandozeilen-Tool wie das StorCLI Command Line Tool sehr nützlich, da sich hiermit regelmäßige Abläufe mit Hilfe von Scripten automatisieren lassen.

So ist es möglich den gesamten Funktionsumfang der Intel Web Console 2, also Wartung, Überwachung sowie auch die Einrichtung eines noch unkonfigurierten Servers, auch per Script steuern. Es empfiehlt sich jedoch die unten aufgeführte Befehls-Referenz vorher genau zu studieren und anhand eines Test-Servers zu verifizieren. Selbst ein geübter Administrator kann hier durch einen simplen Tipp-Fehler eine ganze RAID-Struktur „durcheinander bringen“.

 

StorCLI Command Line

Quelle: http://www.intelraid.com/files/IRWC2_2013.pdf

 

Quelle: http://www.intelraid.com/files/IRWC2_2013.pdf

Quelle: http://www.intelraid.com/files/IRWC2_2013.pdf

 

Weitere Informationen / Quellen