Microsoft Small Business Server

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Ein Server für alle Fälle

In fast allen mittleren und großen Unternehmen ganz gleich aus welcher Branche läuft heutzutage nichts mehr ohne moderne PC-Arbeitsplätze mit dazugehöriger Server-Infrastruktur.

Die geläufigsten Dienste sind der Zugang zum firmeneigenen Intranet oder dem Internet, der firmeneigene E-Mail-Account sowie der Zugriff und der Austausch von Dateien. Ferner gehört der gemeinsame Zugriff auf ein Drucker / Faxgerät zu den Dingen, die die tägliche Arbeit im Büro erleichtern und beschleunigen.

Dieser „technische Wandel“ ist seit vielen Jahren auch bei kleinen Unternehmen angekommen. Während allerdings größere Unternehmen ganze IT-Abteilungen beschäftigen stehen kleinen Unternehmen oft vor der Herausforderung, dass kein Mitarbeiter über das nötige knowhow verfügt um eine solch komplexe IT-Struktur zu implementieren. Oft wird daher zu einer bunten Mischung aus diversen Teil-Lösungen gegriffen, die mehr schlecht als recht zusammen spielen.

Microsoft hat dieses Problem bereits in den 90ger Jahren erkannt und seine BackOffice um eine Variante für kleine Unternehmen namens Microsoft BackOffice Small Business Server ergänzt und seit dem immer weiter entwickelt.

 

Small Bussiness Server im Wandel der Zeit

Auch wenn die Kernfunktionalität stets die gleiche blieb, sind seit dieser Zeit nicht nur die Versionsnummern gestiegen. Im Gegenteil: die verschiedenen Small Bussiness Server Variationen wurden während der Zeit immer wieder umgebaut und neu aufgestellt.

Die erste der zwei deutlichsten Änderungen erfuhr das Paket ende 2000 als die BackOffice Reihe aufgegeben und das Server-Paket für kleine Unternehmen ausgegliedert und in Windows Small Business Server umbenannt wurde.

Die zweite umfassende Änderung kam mit der Einführung von Server 2012, die auch das Ende der ehemaligen Small Business Server und deren markanten Namen bedeutete.

Ab Server 2012 bietet Microsoft als Ersatz spezielle, abgespeckte Varianten seiner Server Betriebssysteme für kleine Unternehmen an (Foundation

und Essentials) – ohne Option auf SQL Server (Datenbank) und Beigabe von Exchange Server (E-Mail). Letztere können wahlweise zusätzlich erworben und integriert werden. Alternativ dazu kann aber auch auf die Cloud-Dienstleistungen – also hosted Exchange oder in der Office 365 – gebucht und mit den Foundation und Essentials Server kombiniert werden kann.

 

Wer die Wahl hat …

.. muss sich nicht immer quälen. Das neue Modell für kleine Unternehmen, die keine Bedenken haben „in die Microsoft Cloud zu gehen“ hat vor allem für Administratoren vieles einfacher gemacht. Dafür muss derjenige, der auf einen „vollwertigen“ Exchange oder/und SQL Server setzt bzw. alle Fäden selbst in der Hand behalten möchte, tiefer in die Tasche greifen.

Bis dahin bleibt jedoch noch eine kleine Gnadenfrist bis auch die Extended Support Phase des Small Business Server 2011 im Januar 2020 ausläuft.

 

 Windows Small Business Server 2003Windows Small Business Server 2003 R2Windows Small Business Server 2008Windows Small Business Server 2011Windows Server 2012 und 2012 R2
Server BetriebssystemWindows Server 2003Windows Server 2003 R2Windows Server 2008 incl. Hyper-VWindows Server 2008R2Windows Server 2012 (mit Einschränkungen)
E-Mail ServerExchange Server 2003 StandardExchange Server 2003 StandardExchange Server 2007 StandardExchange Server 2010 StandardOptional
Datenbank ServerSQL Server 2000SQL Server 2005SQL Server 2008 StandardMicrosoft SQL Server 2008 R2 ExpressOptional
Speichern und Freigeben von InformationenWindows SharePoint ServicesSharepoint Services 2.0Sharepoint Services 3.0Microsoft SharePoint Foundation 2010Optional
Benutzermaximal 75 BenutzerEssentials: maximal 25 Benutzer
Standard: maximal 75 Benutzer

 

 

Weitere Informationen / Quellen

Microsoft: Kleine und mittlere Unternehmen: Immer einen Schritt voraus

Windows Server 2012 R2 Essentials